Akomo Isseki

 

Dampier Strait

Misool

 

Dampier strait – Start der Tauchsafari

Bei diesigem Wetter erreichen wir die Akomo Isseki, unser Tauchschiff für die nächsten 10 Tage. Ein typisch indonesisches Holzboot (Bugis) – nichts Luxuriöses aber zweckmäßig ohne Klimaanlage. Besser schwitzen, als krank werden lautet unsere Devise. Eine lustige Truppe aus A, D, ES und CAN (ins. 8) findet sich zusammen. Dazu kommen 9 Besatzungsmitglieder, die sich um Technisches wie Kulinarisches kümmern. Die beiden ersten Tauchgänge sind eher enttäuschend, aber schon am nächsten Tag geht’s auf knapp 40 m Tiefe. Das Wetter wird besser und das Highlight ist der Tauchgang an der Sawandarek Jetty. Noch nie, wirklich noch nie haben wir soooo viele Fische gesehen. Ein absolutes Highlight

 

Irgendwo im Ozean

Wir haben beide leichte Probleme beim Druckausgleich, ich in der Stirnhöhle, Christian in den Ohren. Für mich fallen daher einige Dives aus. Ruhe, Voltaren, geistige Entspannung, positives Denken und vor allem Zeit machen es aber möglich, wieder abzutauchen. Langsam, sehr langsam über die ersten 10 Meter nach unten. Hat man die geschafft,  sind 20 und mehr kein Problem mehr. Und so schaffen wir es, die Tauchgänge wieder so richtig zu genießen. Alles ist optimal. Die Sonne scheint, 35m Sicht, 29 Grad Wassertemperatur, und eine faszinierende, andere Welt unter der Oberfläche. Und dann ebenso langsam von 10m wieder an die Oberfläche. Danach ein Sundowner Bintang und alles ist gut.

 

Misool

Es geht weiter in den Süden. 17 Stunden Überfahrt nach Misool.  Der Abend ist super schön, gute Stimmung an Deck. Wir glauben, dass es eine nette Truppe ist. Die Crew ist ausgesprochen bemüht und der Koch in seiner Minikombüse Spitzenklasse. Dann quält sich die Akomo mit 6 KN gegen die Strömung durch die Nacht. Es ist dermaßen heiß, dass wir unser Bett an Deck verlegen. Leider zwingt uns um 04.00 ein starkes Gewitter wieder nach unten. Immerhin gibt es so etwas wie eine Navigation an Bord, viele Inseln und Untiefen sind nicht zu vernachlässigen. Um 06.00 morgens sind wir wie erwartet da.

 

Juliet

Routine kehrt ein. Langsam findet man wieder alles, was man braucht. Dinge bekommen ihren festen Platz – an den man sich dann auch wieder erinnert J. Meistens zumindest. Tagwache ist um 06.00, um 06.30 das erste Briefing, um 07.00 hinein in den nassen, kalten Gummi. Tauchen, Frühstück, 2. Tauchgang, Drohne fliegen, nochmals Tauchen, müde in der Hängematte dösen. Das Geschehene auf jeden Fall prägt sich tief ein ins Gedächtnis. Auch die Herzlichkeit und Bemühtheit der Crew überwältigt. Der kleine Koch Joyei z.B. kann gar nicht anders, als immer zu strahlen. Ausgesprochen wertvolle Erlebnisse und bleibende Erinnerungen.