Marrakesch

und 

Asilah

Marrakesch, der im Grunde uninteressanteste Aufenthalt, liegt mehr oder weniger  am Weg. Und wir treffen Freunde! Touristen Ghetto, die Medina eine einzige Verkaufsmeile, Medresen, Gärten etc. für Marokko überteuert. Der Jamaa el fna - früher der Platz der Toten (weil dort hingerichtet wurde),  heute der Platz der Gaukler - gegaukelt wird aber nur für Bares. Und das z.T. sehr aggressiv. Ja, da hat Christian recht. Und alle kulturhistorischen Highlights, wie die Moschee (eh nur von außen zu besichtigen), alte Medresen und einige schöne Gärten haben wir ja schon mehrmals gesehen. Also lassen wir das diesmal weg. Deutlich netter als der große Platz ist die Gegend um das alte jüdische Viertel. Dort findet man noch mehr alte Handwerksläden und v.a unzählige Gewürzläden. Und auch wenn wir nun schon genug Rash el hanout (das typisch marokkanische Gewürz) gekauft haben und auch sonst nichts mehr brauchen, ein letzter kleiner Abstecher ins olfaktorische Getümmel geht immer noch. Den uns bekannten Stellplatz gibt es leider auch nicht mehr. Aber gut, wir parken gleich hinter der Kotubia Moschee – nicht charmant, aber praktisch. Hier treffen wir ja auch noch auf vier Reisefreunde und machen uns jetzt einfach mal 3 nette Tage.

 

Es geht weiter Richtung Norden mit dem Ziel Fährhafen Tanger Med. Einen kurzen Zwischenstopp machen mir noch in Asilah, von dort haben wir am nächsten Tag nur noch 30 km bis zum Hafen. Auch Asilah ist uns bekannt, aber ich empfinde es heute als würdigen und netten Abschluss einer sehr gelungenen Reise. Die Medina ist herausgeputzt und sehr charmant, zurückhaltend touristisch. Wir versorgen uns am Markt noch mit dem letzten nötigen Dingen für die Überfahrt und genießen noch einen letzten Sonnenuntergang über dem Atlantik vom Land aus. Der nächste wird hoffentlich bereits am Schiff sein. Eine wirklich schöne Marokko Reise mit durchgehend fantastischem Wetter geht langsam zu Ende.