Padua 

und 

Verona

Nächster Halt Padua. Venedig im Regen ist ja fast Programm, aber dann auch noch Padua im Regen..... na ja, ausgesucht haben wir uns das nicht! Padua wurde zu unserem Ziel, um unseren Freund Luca zu besuchen - einen Mitreisenden unserer Silk-Road-Tour. Wenn er nicht LKW fährt, leitet er das  Musme, das Museum der Medizingeschichte in Padua. Und da sind wir auch gleich mittendrin in der Seele der Stadt. Nicht so sehr unter dem Einfluss des Klerus (aus Venedig), hatte die Stadt im Mittelalter die Möglichkeit, Wissenschaft wirklich voran zu treiben. Dementsprechend bedeutsam sind die Universitäten der Stadt. Luca führt uns durch das historische Padua, aber auch zu den  besten Tramezzinis der Stadt. Die Stadt am Bacchiglione ist berühmt für seine vielen schönen Arkadengänge, und die kommen uns bei diesem Sauwetter gerade gelegen. Abends geht es in einer Regenpause noch auf das Folpo-Festival - Jahrmarkt auf italienisch auf gatsch-nasser Wiese. Hier ist alles dem Oktopus gewidmet. So durften wir die Gastfreundschaft Luca's genießen und haben daneben einen sehr  positiven Eindruck dieser wirklich schönen italienischen Stadt gewonnen!

 

Nächster Halt Verona. Shakespeares Schauplatz für Romeo und Julia ist Touristenmagnet - eh klar. Unter dem berühmten Balkon tummeln sie sich alle, lassen sich Stoffherzen mit Namen besticken oder küssen sich am oder unter dem Balkon. Romantik im Handyzeitalter. Ansonsten ist die Stadt an der Etsch reich an Architektur aus dem Mittelalter und der Römerzeit, die Arena eingeschlossen.  Obwohl heute endlich mal die Sonne scheint, zieht uns die Stadt nicht so sehr in ihren Bann. Wir tingeln eben einfach mal so rum, müssen schließlich die Zeit bis zur Fähre füllen. Das tun wir auf jd Fall mit mindestens 18.000 Schritten/Tag. Na immerhin!